Gründung Genossenschaft Kleinwohnbauten Schweiz

Der Anlass vom 12. Juli war ein voller Erfolg! Die Genossenschaft Kleinwohnbauten Schweiz ist gegründet! Wir haben ein Co-Präsidium und 5 Vorstandsmitglieder. Im nächsten halben Jahr sollte es soweit sein, dass die Verwaltung die Arbeit aufnehmen kann. Bis jetzt sind es ca. 40 Mitglieder mit Anteilsscheinen.
Mit der Gründung steht die Genossenschaft und der Erwerb von Anteilen selbstverständlich auch allen weiteren Interessierten offen! Je mehr Genossenschafter mitmachen, desto höher die Chance, dass diese schnell aktiv werden und KWF-Stellplätze und Mietobjekte anbieten können.
Hier erfährst du mehr!

 

Gründung der „Genossenschaft für Kleinwohnbauten Schweiz“

Werde Teil von Grossem: Genossenschaft für Kleinwohnbauten Schweiz
Interessiert an genossenschaftlichen Stellplätzen und Mietobjekten?

Dann werde Teil von etwas ganz Grossem und in der Schweiz noch nie Dagewesenem: Der „Genossenschaft für Kleinwohnbauten Schweiz“.
 
Als erstes muss die Genossenschaft nun aber gegründet werden: Dafür werden mind. 7 GenossenschafterInnen (Privatpersonen / juristische Personen) gesucht, die am 12. Juli 2020 an der Gründungsversammlung teilnehmen und einen Genossenschaftsanteil von mind. CHF 1’000.– zeichnen (bis 5.7.2020 einbezahlt).
 
Mit der Gründung steht die Genossenschaft und der Erwerb von Anteilen selbstverständlich auch allen weiteren Interessierten offen! Je mehr Genossenschafter mitmachen, desto höher die Chance, dass diese schnell aktiv werden und KWF-Stellplätze und Mietobjekte anbieten können.
 

 

Mitgliederversammlung 29.8.2020

Juhuu, wir können euch nun endlich das Verschiebedatum unserer Mitgliederversammlung bekannt geben!

Am 29.8.2020 treffen wir uns in Altdorf (oder falls nicht anders erlaubt, online) zur obligatorischen MV!

Als Vereinsmitglied hast du vor kurzem digitale Post mit der Einladung und dem Anmeldelink bekommen „Neues vom Verein Kleinwohnformen Schweiz“ . Wir würden uns sehr über deine Anmeldung freuen!

Wie? Bei dir kam keine Mail an? Dann schau doch bitte mal im Spam Ordner. Ausserdem findest du die Infos als Mitglied auch in unserem internen Bereich der Homepag 😉

Ach so, du bist noch nicht Mitglied bei uns? Na dann wirds doch höchste Zeit für einen Vereinsbeitritt 😉 Also; Erst Mitgliedschaft beantragen und danach für die MV anmelden 🙂 https://kleinwohnformen.ch/mitmachen/

Heute leider keine MV

Heute wäre unsere 2. Mitgliederversammlung, die wir auf Grund der aktuellen Situation leider auf den Spätsommer verschieben mussten. Wichtig ist aber vorallem, dass ihr alle gesund seid! Das neue Datum bekommst du als Vereinsmitglied in den nächsten Tagen mit dem Vereins Up Date „Neues vom Verein Kleinwohnformen Schweiz“.
Selbstverständlich sind wir weiterhin voller Tatendrang und fleissig für die Kleinwohnformsache am arbeiten!
Bleibt gesund und munter! Wir freuen uns auf die Zeit, wenn auch Veranstaltungen wieder möglich sind!
 
 
Foto: Manuel Lopetz
MV 2019 Bern

Vorstandsweekend 2019

Wir haben für unsere gemeinsame Sache die Köpfe rauchen lassen!

Ein ganzes Wochenende hat der Vorstand diskutiert, Ideen gesponnen, Strategien entwickelt reflektiert und geplant. Einen Ausführlichen Bericht und weitere Fotos bekommt ihr als Vereinsmitglied dann im nächsten Update

Update vom Regio-Stammtisch Winterthur

Inzwischen kennt man sich. Und so hat sich das kleine Grüppchen schnell gefunden im dichten Gewusel hinter dem Hauptbahnhof Winterthur. Wer fehlt, stösst später noch hinzu- dank Gruppenchat kein Problem. Bei unserem dritten Treffen sind wir früh dran und so können wir vor der Besichtigung des Wagens von Daniela und Sebastian noch bei „Hasans Sandwich“ einen Zwischenstop für ein kleines Nachtessen einlegen. Es wird bereits fleissig diskutiert. David wohnt bereits im TinyHouse, Mario befindet sich in der Bauphase. Sarah als auch Marcel sind noch in der Planungsphase.
Was kommt zuerst? Der Bau einer Kleinwohnform oder die Platzsuche dafür? Stimmt es tatsächlich, dass es nun Salzakkus gibt für die Stromspeicherung?
Mit vollen Bäuchen spazieren wir ins alte Busdepot, wo Daniela und Sebastian seit März ihren Wagen bauen. Aber nicht nur ihr Wagen, sondern noch drei andere stehen dort. Die Zeit vergeht mit Fachsimpeln, Träumen und Klettern wie im Flug. Alles wird genauestens betrachtet, studiert und fotografiert. Nur wie machen wir ein Gruppe
nfoto? Zum Glück wohnt die Arbeitskollegin von Sarah gleich nebenan und im Nu ist eine Fotografin gefunden.

Es ist bereits dunkel, als wir uns wieder auf den Nachhauseweg begeben. Ein Teil der Gruppe zieht noch weiter und lässt den schönen Spätsommerabend bei einem Bier ausklingen.

Beschreibung zum Foto

Wagen von Daniela und Sebastian
Personen von links nach rechts: Mario, Sebastian, David, Sarah, Marcel, Daniela

Tiny Houses Live in voller „Grösse“ ;-)

Das dürft ihr nicht Verpassen;

Aktuell könnt ihr in Zürich Tiny Häuser anschauen und am 14./15.9. in Basel!!!

 

50. Bauen & Modernisieren


05. – 08.09.2019
Messe Zürich

Do+Fr 10 – 18 Uhr | Sa+So 10 – 17 Uhr

Infos: https://bautrends.ch/bauen-modernisieren/de/hoehepunkte-sonderschauen-tiny-houses

Parcours Tiny Houses, Basel

Sa, 14. und So, 15. September 2019

Dreispitz-Areal, Münchenstein/Basel

Kreuzung Freilagerplatz, Helsinki-Strasse/Neapel-Strasse

 

Infos: http://bregy-buschle.ch/tiny/

Summer Camp Tiny Houses

Wohnen auf kleinster Fläche, ohne dabei auf Wesentliches zu verzichten: Tiny Houses machen es möglich. An einem eintägigen Meeting wird dieses Wohnkonzept aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert.
Das Camp bietet Raum für Austausch und Networking und ist eine Initiative von Hey und Bergs Club.

Das Summer Camp Tiny House ist eine unabhängige Veranstaltung im Rahmen der Ziel Zukunft Biennale, www.ziel-zukunft.ch.
Initiatorin der Biennale ist die Basler NGO sun21.
Ein Follow Up mit Tiny House-Modellen und -Modulen gibt es am 14. und 15. September 2019 auf dem Dreispitzareal, Münchenstein/Basel
Weitere Informationen: www.bregy-buschle.ch/tiny

Flyer

Programm:

 Ab 9 Uhr > ERÖFFNUNG

  •  9 Uhr > Open Air-Frühstück
  • 10 Uhr > Grussworte

 

10.30 bis 12 Uhr > VORTRÄGE

  • Aurel Schmidt, Schriftsteller, Publizist
    Die Hütte als Lebensort. Ob Eremit, Dissident, Held oder Raver – Thoreau am Waldensee
  • Prof. Dr. Ralf Otterpohl, Technischen Universität Hamburg
    Das Neue Dorf – Vielfalt leben, lokal produzieren, mit Natur und Nachbarn kooperieren

 

12 bis 14 Uhr > PRÄSENTATIONEN & WORKSHOPS

  • Michael Sattler, dipl. Biologe, dipl. Umweltingenieur NDS/FH, Projektleiter Forschung und Entwicklung, Ökozentrum Langenbruck
    Stromspeicher für Tiny Houses: Autarkie mit minimiertem Ressourcenaufwand – Systemdesign und Second-Life Batterien
  • Jonas Bischofberger, Präsident Verein Kleinwohnformen Schweiz
    Von der Planung bis zum Einzug – ein Erfahrungsbericht

 

 14 Uhr bis 15.30 Uhr > VORTRÄGE

  • Jürg Zülliger, Journalist BR, lic. phil. I Universität Zürich, Buchautor und Fachjournalist für verschiedene Medien wie immobilia, Zeitschrift Beobachter, Handelszeitung etc. mit dem Schwergewicht Immobilien und Bau
    Steigende Preise und akute Bodenknappheit
  • Markus Mühlbacher, Unternehmer und Vorstandsmitglied Verein Kleinwohnformen Schweiz
    Auf dem Weg zum Tiny House: Rechtliche und finanzielle Stolpersteine und Möglichkeiten

 

 15.30 bis 16.30 Uhr > PRÄSENTATIONEN & WORKSHOPS

  • Sandrine Straub, B.Sc. in Geosciences, M.Sc. in Sustainable Development, Universität Basel
    Autarkes und unabhängiges Wohnen und Leben. Einblicke hinter die Kulissen eines Tiny House Produzenten. – WW Wohnwagon Gmbh
  • Fabienne Schindler und Sabrina Messmer, Basellandschaftliche Kantonalbank
    Tiny Houses – Die Sicht einer Bank

 

 16.30 bis 19 Uhr > VORTRÄGE

  • Dr. Silvia Tobias, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, Leitung Zentrum Landschaft WSL, Landschaftsdynamik, Landnutzungssysteme
    Ansprüche von Mensch und Natur
  • Kathrin Merz, Dipl. Architektin ETH SIA, Labor für modulares Bauen, Bern
    Verdichtetes temporäres Bauen
  • Prof. Dr. Andrea Frangi, ETH Zürich, Departement Bau, Umwelt und Geomatik, Institut für Baustatik und Konstruktion
    Bauen mit Holz

 

 19 bis 20 Uhr > PRÄSENTATIONEN & WORKSHOPS

  • Tanja Schindler, Baubiologin, Verein Kleinwohnformen Schweiz
    Die Bewegung KWF und was steckt dahinter!
  • Alesch Wenger, Architekt MA ZFH I Bauleiter, Vizepräsident Verein Kleinwohnformen Schweiz
    Raum ausreizen – städtische Beispiele der Verdichtung

 

20.30  Uhr > Tiny Houses – Kleiner bauen, mehr Nachhaltigkeit? –  PODIUM

  • Mit: Jonas Bischofberger, Präsident Verein Kleinwohnformen Schweiz
  • Lukas Ott, Leiter der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt
  • Esther Keller, Grünliberale BS
  • Moderation: Martina Rutschmann

Erste Mitgliederversammlung vor vollem Haus

 

 

Das sparsame Wohnen auf kleiner Fläche begeistert auch in der Schweiz immer mehr Menschen. Das zeigte sich anlässlich der ersten Mitgliederversammlung des «Vereins Kleinwohnformen Schweiz» am 7. April in Bern. Rund 130 Personen folgten der Einladung des Vorstands. Und sie repräsentierten die stattliche Zahl von 760 Mitgliedern, welche dem Verein bis dato beigetreten sind.

 

Der Zulauf unterstreicht auch die Wichtigkeit einer Interessenvertretung. Denn Kleinwohnformen, so sehr sie einem Bedürfnis entsprechen, sind

hierzulande noch längst nicht etabliert. Es fehlen einheitliche, rechtliche Grundlagen, was auch deshalb nicht einfach ist, weil Kleinwohnformen sehr viele Typen umfassen. Eine gewisse Popularität haben inzwischen sogenannte Tiny Houses erhalten. Aber auch Zirkus- oder Bauwagen fallen darunter oder gar Baumhäuser. Um die Begrifflichkeiten zu klären, aber auch um die Ziele und Massnahmen des Vereins  festzuhalten, gehörte zur Aufbauarbeit die Formulierung eines Positionspapiers, das pünktlich zur Mitgliederversammlung vorlag.

Zu den Aufbauarbeiten zählte auch die Schaffung einer solideren Informationsbasis. Mit Umfragen unter Bewohnerinnen und Bewohnern von kleinen Wohnformen sollte ermittelt werden, wer unter welchen Bedingungen lebt. Da indes die verschiedenen Bauvorschriften in den Gemeinden mitunter die grössten Hürden für die Realisierung von Kleinwohnform-Projekten darstellen, bemühte sich der Verein auch um Informationen aus den Kommunen. Diese werden in eine Karte einfliessen, die Projektwilligen den Umgang mit den Behörden erleichtern soll.

Ein Informationsdefizit besteht aber auch seitens der Kommunalbehörden. Seine Kommunikationsarbeit widmete der Verein deshalb dem Abbau von Vorurteilen: Bewohnerinnen und Bewohner von Miniaturbehausungen sind Menschen aus der gesellschaftlichen Mitte und bringen den Gemeinden Mehrwehrt; zudem haftet Kleinwohnformen inzwischen ein positives Image an, von dem Gemeinden profitieren können.

Doch der Verein setzt nicht nur auf Goodwill, er will auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern. Dabei geht es oft um Details wie etwa den Wärme- oder Brandschutz eines Gebäudes. In drei kantonalen Parlamenten – Zürich, Basel-Stadt und Basel-Land – wurden deshalb bereits Postulate eingereicht. Während es in Zürich und Basel-Land um die generellen Bedingungen für Kleinwohnformen geht, hat die Städtische Regierung bereits den konkreten Auftrag erhalten, eine Sonderbewilligung für Kleinwohnformen zu schaffen. Wie Gründungspräsidentin Fiona Bayer erklärte, sollen bis 2020 in allen Schweizer Kantonsparlamenten ähnliche Vorstösse eingereicht werden. Auch die Sondierungsarbeit bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie in den Gemeinden wird im laufenden Jahr weitergeführt.

Professionalisierung
Der siebenköpfige Vorstand sowie die Mitglieder der verschiedenen Arbeitsgruppen sind ehrenamtlich tätig. Nicht allein das rasante Wachstum, sondern auch die Vielzahl der Aufgaben haben dieses System schon im ersten Jahr an die Leistungsgrenze gebracht. Auf 2020 hin bewilligten die Mitglieder eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags von 50 auf 75 Franken. Mit den zusätzlichen Mitteln soll eine Geschäftsführung im 20%-Pensum angestellt werden. Zudem ist in den Arbeitsgruppen sowie in der Kommunikation eine stärkere Professionalisierung geplant.

Ein System mit Firmenmitgliedschaften wurde an der Mitgliederversammlung zurückgestellt. Gleichzeitig hat der Vorstand die Zustimmung für Sponsoring- oder Werbekooperationen mit Unternehmen erhalten.

Bereits nach dem ersten Jahr gibt es Veränderungen in der Vorstandszusammensetzung auf Grund der Intensität des Ehrenamtes. Fiona Bayer tritt als Präsidentin ab. Sie will sich nach einem arbeitsintensiven Aufbaujahr wieder vermehrt ihrem Studium und dem Bau ihres eigenen Tiny Houses widmen. Ebenfalls zurückgetreten sind die Vorstandsmitglieder Kevin Rechsteiner und Monika Vins. An ihre Stelle treten Alesch Wenger, Markus Mühlbacher und Sarah Duss. Die Vorstandsmitglieder Jonas Bischofberger, Ariane Pollo, Tanja Schindler und Thomas Vins wurden bestätigt. Einstimmig hiessen die Mitglieder eine Namensänderung gut. So wurde der Vereinsname auf «Verein Kleinwohnformen Schweiz» verkürzt. Für das Jahr 2019 rechnet der Verein mit einem Budget von 33’000 Franken, wobei dieses noch auf einer tieferen Mitgliederzahl errechnet wurde.

 Bilder: Manuel Lopez / manuellopez.com