Mitgliederversammlung 29.8.2020

Juhuu, wir können euch nun endlich das Verschiebedatum unserer Mitgliederversammlung bekannt geben!

Am 29.8.2020 treffen wir uns in Altdorf (oder falls nicht anders erlaubt, online) zur obligatorischen MV!

Als Vereinsmitglied hast du vor kurzem digitale Post mit der Einladung und dem Anmeldelink bekommen „Neues vom Verein Kleinwohnformen Schweiz“ . Wir würden uns sehr über deine Anmeldung freuen!

Wie? Bei dir kam keine Mail an? Dann schau doch bitte mal im Spam Ordner. Ausserdem findest du die Infos als Mitglied auch in unserem internen Bereich der Homepag 😉

Ach so, du bist noch nicht Mitglied bei uns? Na dann wirds doch höchste Zeit für einen Vereinsbeitritt 😉 Also; Erst Mitgliedschaft beantragen und danach für die MV anmelden 🙂 https://kleinwohnformen.ch/mitmachen/

Heute leider keine MV

Heute wäre unsere 2. Mitgliederversammlung, die wir auf Grund der aktuellen Situation leider auf den Spätsommer verschieben mussten. Wichtig ist aber vorallem, dass ihr alle gesund seid! Das neue Datum bekommst du als Vereinsmitglied in den nächsten Tagen mit dem Vereins Up Date „Neues vom Verein Kleinwohnformen Schweiz“.
Selbstverständlich sind wir weiterhin voller Tatendrang und fleissig für die Kleinwohnformsache am arbeiten!
Bleibt gesund und munter! Wir freuen uns auf die Zeit, wenn auch Veranstaltungen wieder möglich sind!
 
 
Foto: Manuel Lopetz
MV 2019 Bern

Das Tiny House Handbuch – jetzt mit 20 Prozent Rabatt!

Druckfrisch und bunt: das erste umfassende Handbuch zum Tiny House ist draussen! Autor Kevin liefert alles Wissenswerte von der Idee bis zur fertigen Umsetzung, dazu kommen Erfahrungsberichte aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. Und das beste: Vereinsmitglieder bekommen das Buch bis zum 15. März mit satten 20 Prozent Rabatt! Mehr dazu im internen Bereich 😉

Mehr zum Inhalt

Der amerikanische Trend zum Tiny House ist längst auch bei uns angekommen. Die kulturellen, rechtlichen und geografischen Voraussetzungen zu dieser Wohnform unterscheiden sich auf den beiden Kontinenten jedoch deutlich. Der Autor gibt Anleitungen und Tipps für den Bau und Unterhalt eines Tiny House in Mitteleuropa und stellt verschiedene Bauprojekte vor. Berichte und Interviews zahlreicher Tiny House-Besitzer und stimmungsvolle Bilder ergänzen den Text. Wer sich mit Tiny Houses beschäftigt, wird schnell auf Fragen stossen: Wo darf ich überhaupt ein solches Haus aufstellen? Ist es darin im Winter warm genug? Reicht eine Solaranlage, um es mit genügend Strom zu versorgen? Woher nehme ich Wasser, und wohin mit dem Abwasser? Beim Bau oder Kauf eines Tiny House müssen Aspekte berücksichtigt werden, die bei anderen Häusern keine Rolle spielen. All diese Fragen beantwortet der Autor und Experte, der sich selbst ein eigenes Tiny House gebaut hat, in diesem Buch. Dabei berücksichtigt er die unterschiedlichen Bedingungen in der Schweiz, Deutschland und Österreich.

Immergrün wohnen im Tinyhouse

Immergrün. Dieser Name steht für ein ein besonders energiesparendes 15qm-Tinyhouse, das komplett mit Solarstrom und nur wenig Gas versorgt wird. Entwickelt wurde es von Vorstandsmitglied Alesch Wenger und Florentina Gojani. Zusammen sind der Architekt und die Betriebsökonomin das Kollektiv Winzig. Seit einem Jahr testen sie «Immergrün» in Zürich Alstetten. Nun ziehen sie in einem Video Bilanz: «Wir konnten den primären Energiebedarf um 90% senken.  Das ist ist ein sehr zufriedenstellendes Resultat. Wir werden das Thema vorantreiben“, so das Duo. Neuigkeiten gibt es unter:
www.kollektiv-winzig.ch

Vorstandsweekend 2019

Wir haben für unsere gemeinsame Sache die Köpfe rauchen lassen!

Ein ganzes Wochenende hat der Vorstand diskutiert, Ideen gesponnen, Strategien entwickelt reflektiert und geplant. Einen Ausführlichen Bericht und weitere Fotos bekommt ihr als Vereinsmitglied dann im nächsten Update

Update vom Regio-Stammtisch Winterthur

Inzwischen kennt man sich. Und so hat sich das kleine Grüppchen schnell gefunden im dichten Gewusel hinter dem Hauptbahnhof Winterthur. Wer fehlt, stösst später noch hinzu- dank Gruppenchat kein Problem. Bei unserem dritten Treffen sind wir früh dran und so können wir vor der Besichtigung des Wagens von Daniela und Sebastian noch bei „Hasans Sandwich“ einen Zwischenstop für ein kleines Nachtessen einlegen. Es wird bereits fleissig diskutiert. David wohnt bereits im TinyHouse, Mario befindet sich in der Bauphase. Sarah als auch Marcel sind noch in der Planungsphase.
Was kommt zuerst? Der Bau einer Kleinwohnform oder die Platzsuche dafür? Stimmt es tatsächlich, dass es nun Salzakkus gibt für die Stromspeicherung?
Mit vollen Bäuchen spazieren wir ins alte Busdepot, wo Daniela und Sebastian seit März ihren Wagen bauen. Aber nicht nur ihr Wagen, sondern noch drei andere stehen dort. Die Zeit vergeht mit Fachsimpeln, Träumen und Klettern wie im Flug. Alles wird genauestens betrachtet, studiert und fotografiert. Nur wie machen wir ein Gruppe
nfoto? Zum Glück wohnt die Arbeitskollegin von Sarah gleich nebenan und im Nu ist eine Fotografin gefunden.

Es ist bereits dunkel, als wir uns wieder auf den Nachhauseweg begeben. Ein Teil der Gruppe zieht noch weiter und lässt den schönen Spätsommerabend bei einem Bier ausklingen.

Beschreibung zum Foto

Wagen von Daniela und Sebastian
Personen von links nach rechts: Mario, Sebastian, David, Sarah, Marcel, Daniela

Happy Birthday

Am 18. April 2018 wurde der Verein Kleinwohnformen Schweiz gegründet. In diesem ersten Vereinsjahr hat sich eine Menge getan! Nicht zuletzt ist die Mitgliederzahl rasant gewachsen – und ein Ende ist bisher nicht in Sicht. Aktuell zählen wir 788 Mitglieder.  Das kann sich doch sehen lassen! Wir freuen uns auf alles Weitere mit euch!

Neuer Vorstand

Mit Volldampf geht es ins 2. Vereinsjahr mit spannenden Veranstaltungen, Updates der Arbeitsgruppen und mit der politischen Grundlagenarbeit.

An der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand neu besetzt. Vielen herzlichen Dank den Abtretenden Fiona, Kevin & Moni für den Einsatz im Aufbaujahr. Willkommen & gogo Sarah, Markus und Alesch 🙂

Auf der Website sind die aktuellen Profile nun online.
Schaut doch mal husch rein und meldet Euch, wir freuen uns auf Eure Unterstützung!

https://kleinwohnformen.ch/ueber-uns/vorstand

Erste Mitgliederversammlung vor vollem Haus

 

 

Das sparsame Wohnen auf kleiner Fläche begeistert auch in der Schweiz immer mehr Menschen. Das zeigte sich anlässlich der ersten Mitgliederversammlung des «Vereins Kleinwohnformen Schweiz» am 7. April in Bern. Rund 130 Personen folgten der Einladung des Vorstands. Und sie repräsentierten die stattliche Zahl von 760 Mitgliedern, welche dem Verein bis dato beigetreten sind.

 

Der Zulauf unterstreicht auch die Wichtigkeit einer Interessenvertretung. Denn Kleinwohnformen, so sehr sie einem Bedürfnis entsprechen, sind

hierzulande noch längst nicht etabliert. Es fehlen einheitliche, rechtliche Grundlagen, was auch deshalb nicht einfach ist, weil Kleinwohnformen sehr viele Typen umfassen. Eine gewisse Popularität haben inzwischen sogenannte Tiny Houses erhalten. Aber auch Zirkus- oder Bauwagen fallen darunter oder gar Baumhäuser. Um die Begrifflichkeiten zu klären, aber auch um die Ziele und Massnahmen des Vereins  festzuhalten, gehörte zur Aufbauarbeit die Formulierung eines Positionspapiers, das pünktlich zur Mitgliederversammlung vorlag.

Zu den Aufbauarbeiten zählte auch die Schaffung einer solideren Informationsbasis. Mit Umfragen unter Bewohnerinnen und Bewohnern von kleinen Wohnformen sollte ermittelt werden, wer unter welchen Bedingungen lebt. Da indes die verschiedenen Bauvorschriften in den Gemeinden mitunter die grössten Hürden für die Realisierung von Kleinwohnform-Projekten darstellen, bemühte sich der Verein auch um Informationen aus den Kommunen. Diese werden in eine Karte einfliessen, die Projektwilligen den Umgang mit den Behörden erleichtern soll.

Ein Informationsdefizit besteht aber auch seitens der Kommunalbehörden. Seine Kommunikationsarbeit widmete der Verein deshalb dem Abbau von Vorurteilen: Bewohnerinnen und Bewohner von Miniaturbehausungen sind Menschen aus der gesellschaftlichen Mitte und bringen den Gemeinden Mehrwehrt; zudem haftet Kleinwohnformen inzwischen ein positives Image an, von dem Gemeinden profitieren können.

Doch der Verein setzt nicht nur auf Goodwill, er will auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern. Dabei geht es oft um Details wie etwa den Wärme- oder Brandschutz eines Gebäudes. In drei kantonalen Parlamenten – Zürich, Basel-Stadt und Basel-Land – wurden deshalb bereits Postulate eingereicht. Während es in Zürich und Basel-Land um die generellen Bedingungen für Kleinwohnformen geht, hat die Städtische Regierung bereits den konkreten Auftrag erhalten, eine Sonderbewilligung für Kleinwohnformen zu schaffen. Wie Gründungspräsidentin Fiona Bayer erklärte, sollen bis 2020 in allen Schweizer Kantonsparlamenten ähnliche Vorstösse eingereicht werden. Auch die Sondierungsarbeit bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie in den Gemeinden wird im laufenden Jahr weitergeführt.

Professionalisierung
Der siebenköpfige Vorstand sowie die Mitglieder der verschiedenen Arbeitsgruppen sind ehrenamtlich tätig. Nicht allein das rasante Wachstum, sondern auch die Vielzahl der Aufgaben haben dieses System schon im ersten Jahr an die Leistungsgrenze gebracht. Auf 2020 hin bewilligten die Mitglieder eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags von 50 auf 75 Franken. Mit den zusätzlichen Mitteln soll eine Geschäftsführung im 20%-Pensum angestellt werden. Zudem ist in den Arbeitsgruppen sowie in der Kommunikation eine stärkere Professionalisierung geplant.

Ein System mit Firmenmitgliedschaften wurde an der Mitgliederversammlung zurückgestellt. Gleichzeitig hat der Vorstand die Zustimmung für Sponsoring- oder Werbekooperationen mit Unternehmen erhalten.

Bereits nach dem ersten Jahr gibt es Veränderungen in der Vorstandszusammensetzung auf Grund der Intensität des Ehrenamtes. Fiona Bayer tritt als Präsidentin ab. Sie will sich nach einem arbeitsintensiven Aufbaujahr wieder vermehrt ihrem Studium und dem Bau ihres eigenen Tiny Houses widmen. Ebenfalls zurückgetreten sind die Vorstandsmitglieder Kevin Rechsteiner und Monika Vins. An ihre Stelle treten Alesch Wenger, Markus Mühlbacher und Sarah Duss. Die Vorstandsmitglieder Jonas Bischofberger, Ariane Pollo, Tanja Schindler und Thomas Vins wurden bestätigt. Einstimmig hiessen die Mitglieder eine Namensänderung gut. So wurde der Vereinsname auf «Verein Kleinwohnformen Schweiz» verkürzt. Für das Jahr 2019 rechnet der Verein mit einem Budget von 33’000 Franken, wobei dieses noch auf einer tieferen Mitgliederzahl errechnet wurde.

 Bilder: Manuel Lopez / manuellopez.com